Bergtour zum Engeratsgundsee bei Hinterstein

Bergtour zum Engeratsgundsee bei Hinterstein

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Fotobegeisterte werden an dieser Tour zum wunderschön gelegenen Engeratsgundsee ihre wahre Freude haben.
Los geht’s am Wanderparkplatz in Hinterstein. Zunächst folgen wir der Fahrstraße in Richtung Giebelhaus.

Ein paar hundert Meter, nachdem Hinterstein hinter uns liegt, geht es über eine Brücke über die Ostrach. Direkt nach der Brücke weist die Beschilderung nach links in Richtung Mösle Alp.

Zunächst führt der Weg in der Ebene, über die Vorsässwiesen, parallel zur Ostrach. Anschließend steigt der grobschottrige Fahrweg in kurzen Kehren steil empor. Immer der Beschilderung in Richtung Mösle Alpe folgend, gewinnt man schnell an Höhe. Auf 1134 m ist die Mösle Alpe erreicht. Der Weg führt nun nach links, ohne viel an Höhe zu gewinnen, am Berg entlang. Auf der gegenüber liegenden Seite des Tals erkennt man den Aufstieg zum Schrecksee.

Nachdem der Weg wieder in einen Wald mündet, beginnt er wieder anzusteigen. Nach einigen Kehren erreicht man die Untere Nickenalpe. Nach der Alpe, durch einen kleinen Laubwald hindurch, öffnet sich so etwas wie ein Hochtal. In einer breiten Wanne geht es unterhalb der Pfannenhölzer nach oben. Zunächst parallel, dann den von oben kommenden Tosenbach mehrfach querend, geht es an der Mittleren und Oberen Nickenalpe auf etwa 1900m hoch zum sogenannten Türle.

Hier oben gelangt man linker Hand zum Kleinen Daumen. Durch das Türle hindurch öffnet sich ein sensationeller Blick auf den Engeratsgundsee und die umliegenden Bergketten. Linker Hand thront der Hochvogel mit seiner markanten Silhouette. In einigen steilen Kehren bergab ist das Ziel erreicht.

Nach einer ausgiebigen Rast mit tollen Eindrücken und einer Fülle an Fotomotiven beginnt der Abstieg über die Gundelsalpe zu Käseralpe auf 1400 Metern Höhe. Zunächst über eine felsigen, stufigen Weg, dann wieder sanft über Wiesen, geht es hinunter. An der Käseralpe halten wir uns linker Hand in Richtung Schwarzenberghaus. Über die Terrasse der Hütte hinweg, geht es durch einen Mischwald entspannt hinunter zur Ostrach, die wir kurz vor der Hubertuskapelle queren.

Den Rest der Strecke folgen wir auf dem Fahrweg zwischen Giebelhaus und Hinterstein. Vorbei am Elektrizitätswerk und dem Haus der Konstanzer Jäger geht es zurück zum Ausgangspunkt.

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